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Gelenkschmerzen – schmerzhafter Verschleiß

Ein kurzer Sprint zum Bus und die Knie machen sich bemerkbar? Morgens mit steifen Gelenken die Zähne geputzt? In welchem Alter Ihre Gelenke anfangen zu verschleißen? Worauf nächtliche Gelenkschmerzen hinweisen? Kurz und kompakt in Ihrem Gesundheitsmagazin.

Wie entstehen Gelenkschmerzen?

Der Schmerz in den Gelenken kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Grundsätzlich lastet viel Gewicht auf den unteren Extremitäten. Neigen Sie zu Übergewicht, verstärkt dies die Belastung und zieht vor allem die Kniegelenke und Hüfte in Mitleidenschaft. Hierbei dient der Sammelbegriff Rheuma für Krankheiten, die Ihre beweglichen Körperteile beeinträchtigen und Schmerzen verursachen.

Besonders die psychische Belastung ist für die Patienten groß. Denn bei einer Vielzahl von möglichen Auslösern und die Gefahr der eingeschränkten Beweglichkeit, sorgt Rheuma für große innere Unruhe.

Die Formen von Rheuma:

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Beginnt meist schleichend in den Fingergelenken sowie den Zehengelenken. In den entzündlichen Bereichen verspüren Patienten ein Hitzegefühl. Besonders nachts verspüren Betroffene den entzündlichen Schmerz. Die Gelenke sind besonders in den Morgenstunden angeschwollen und steif. Handeln Sie schnell, um irreparable Schäden zu vermeiden. Die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung ist die rheumatoide Arthritis. Die Zellen Ihres Immunsystems greifen das eigene Körpergewebe an, statt den Körper vor Krankheiten zu schützen.

Degenerativ-rheumatische Erkrankungen

Ist die häufigste nicht-entzündliche Gelenkerkrankung ist die Arthrose, die die allgemeinen Abnutzungsschäden von Gelenken beschreibt. Ungleiche oder übermäßig beanspruchte Gelenke sind hiervon besonders häufig betroffen. Hierzu zählen Knie, Hüfte, Schultern, Hand- und Fingergelenke.

Hierbei verschleißt der Knorpel, der als Schutzschicht und Stoßdämpfer zwischen den Knochenenden fungiert. Falsche oder unverhältnismäßige Belastungen nutzen den Knorpel ab. Das betroffene Gelenk versteift und wird weniger durchblutet. Für den Patienten ist das mit starken Schmerzen verbunden. Auch die Wirbelsäule kann betroffen sein.

Chronische Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates

Beispielhaft für die Erkrankung sind unter anderem der Tennisarm oder Karpaltunnelsyndrom. Im zunehmenden Alter zählt hierzu auch der chronische Rückenschmerz.

Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden

Sowohl die Osteoporose als auch die Gicht fallen unter diese Art der Gelenkschmerzen.

Osteoporose bedeutet übersetzt „poröser Knochen“. Die Knochensubstanz verringert sich und es kommt vermehrt zu Knochenbrüchen. Besonders im Anfangsstadium leiden die Patienten unter vermehrten Rückenschmerzen.

Bei Gicht handelt es sich um eine Purin-Stoffwechselerkrankung. Sie verläuft in Schüben und kann unbehandelt zu Knorpelveränderungen und Schädigungen der Niere führen.

Was hilft bei Gelenkschmerzen?

Um irreparable Schäden zu vermeiden, ist eine frühzeitige Behandlung notwendig. Die teilweise entzündlichen Prozesse sollen gestoppt werden. Ein operativer Eingriff ist nicht das Mittel der ersten Wahl. In einigen Fällen kann ein frühzeitiger Eingriff jedoch notwendig sein.

Die Therapie der verschiedenen Erkrankungen an den Gelenken setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Medikamentöse Therapie

Kortison ist nicht nur ein erprobter Entzündungshemmer bei der Behandlung von Gelenkschmerzen. Ebenso dämpft er die Immunaktivität. Neben Kortison kommen auch spezielle Immunsuppressiva zum Einsatz, die gezielt die Immunaktivität einschränken.

Physiotherapie

Im Rahmen der Physiotherapie soll die Muskulatur gestärkt und Verspannungen gelöst werden. Sie dient der Schmerzlinderung und fördert die Gelenkigkeit.

Ergotherapie

Die alltäglichen Aktivitäten gelenkschonend auszuführen, ist das Ziel der Therapie. Je nach Ausmaß der Erkrankung und Schmerzniveau kann ergänzend eine Schmerztherapie erfolgen.

Gelenkschmerzen sind unabhängig vom Alter. Auch wenn viele Menschen erst im hohen Alter mit den ersten Symptomen zu kämpfen haben, sollten Sie eines nicht vergessen: Der Verschleiß in den Gelenken beginnt schon mit dem 30. Lebensjahr. Deshalb sollten Sie schon in jungen Jahren auf ausreichend Bewegung achten.

So sorgen Sie für ausreichend Gelenkschmiere, die als wichtige Schutzfunktion fungiert. Vermeiden Sie frühzeitig andauerndes, schweres Tragen und sorgen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung Übergewicht vor. Damit Sie möglichst lange schwungvoll in den Tag starten können.


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